MBR-Newsletter

Inhalt dieser Ausgabe:

  • Umfrage zum Heizsystem im Wohnpark Alterlaa
  • Wärme im Wohnpark
  • Mehr Bänke für Alterlaa
  • Sicherheitsführung am 24. September
  • Anmeldung zur Hauptversammlung 2022
  • Ein Heisl für alle!
  • Entrümpelung der C-Block Radräume
  • Gastbeitrag: Ja, es ist wieder Fuchsbaby-Zeit
  • Schafft der Wohnpark die Energiewende?
  • Änderungen im Mieterbeirat

Umfrage zum Heizsystem im Wohnpark Alterlaa

Die Wärmeerzeugung im Wohnpark soll in nächster Zeit auf nachhaltige Beine gestellt werden. Die Arbeitsgruppe Energie/Wärme des Mieterbeirats ist mit dem Vorstand der AEAG und externen Stellen daran, ein entsprechendes Konzept auszuarbeiten. Dabei gilt es, unnötige Wärmeverluste zu vermeiden und neue, nachhaltige Wärmequellen zu erschließen. Dazu benötigen wir unter anderem auch die Mithilfe von möglichst vielen Mitbewohner:innen.

In einer Umfrage wollen wir herausfinden, wie es um die thermische Qualität unseres Heizsystems steht. Wie gut funktioniert die Heizung im Wohnpark?

Hier geht es zur Online Umfrage. Die Teilnahme ist bis zum 05. März 2023 möglich.

Wir bitten zahlreich an der Umfrage teilzunehmen, damit wir uns ein klares Bild von unserer Heizsituation machen können. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden.

Ihre MBR-Arbeitsgruppe Energie/Wärme

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Wärme im Wohnpark

Die im Wohnpark verbrauchte Wärme war im Vergleich zu in Wien üblichen Zentralheizungsanlagen, sowie auch der Fernwärme, bisher sehr günstig!

Abrechnung

Aus der Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2021 kann entnommen werden, dass uns Mieter:innen pro m² und Jahr ca. € 8,20 für Heizung und Warmwasser verrechnet wurden.

Hohes Heizkosten-Akonto in der Vorschreibung 01/2023

Die Akontobeträge für Heizung und Warmwasser für das Jahr 2023 ergeben dagegen schon € 20,34 pro m² und Jahr, also mehr als das Doppelte für das kommende Jahr. 

Akontobeträge werden vorläufig für die Betriebs- und Heizkosten bezahlt und werden mit der Abrechnung jeweils im Juli mit den tatsächlichen Kosten gegengerechnet. Dabei ergibt sich eine Gutschrift oder Nachzahlung (sollte das bezahlte Akonto die tatsächlichen Kosten nicht decken). 

Das Akonto wird von der AEAG möglichst so festgelegt, dass eine Deckung der Kosten besteht und keine Nachzahlungen mit der Abrechnung nötig werden. Dies ist eine Schätzung, da bei einigen Posten, wie in diesem Fall der Heizung, die Kosten noch nicht feststehen.

Ausblick

Die AEAG hat bereits Schritte gesetzt, wie mittelfristig die Heizkosten im Wohnpark in den Griff zu bekommen sind und gleichzeitig die Wärmeversorgung den Nachhaltigkeitszielen der Stadt Wien / dem Staat Österreich / der EU entsprechen wird.

Die für die AEAG einfachste Lösung wäre: Gaskessel raus, Fernwärme rein und gut ist’s. Leider hat diese Lösung zwei „Pferdefüße“: Erstens stammen zwei Drittel der Fernwärme nach wie vor aus fossilen Brennstoffen (Gas und neuerdings auch wieder Öl), und zweitens würde das die Wärmekosten für die Mieter:innen erheblich verteuern, weit über die jetzt verrechneten Akontozahlungen für 2023.

Die AEAG hat sich entschlossen, den zukunftsträchtigeren Weg zu wählen: Es wurde kürzlich ein führendes Planungsunternehmen beauftragt um herauszufinden wie der nachhaltigste Weg aus Gas für den Wohnpark realisiert werden kann und was das alles kosten würde. Dabei wurden keine Denkverbote erlassen! Die Arbeitsgruppe Wärme/Energie bringt sich in diesen Findungsprozess aktiv mit ein.

Umfrage
Der erste Schritt auf diesem langen Weg wird die Erfassung der benötigten Wärmemenge sein, sowie mögliche Einsparpotentiale zu identifizieren, die in den Wohnungen zu keinem Komfortverlust führen.
Aus diesem Grund startet der Mieterbeirat demnächst eine Umfrage unter den Mieter:innen, um  herauszufinden, in welchen Wohnungen sich möglicherweise thermische Schwachstellen befinden, bzw. sogar eine Überversorgung mit Wärme zu verzeichnen ist.

Die Veröffentlichung der Umfrage erfolgt auf unserer Website, in der MBR Facebookgruppe, via Newsletter, in der WAZ. In Papierform wird sie in der Kaufpark-Info erhältlich sein.



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Mehr Bänke für Alterlaa

Wusstet ihr, dass in Alterlaa um die 40 Bankerl stehen? Davon stehen die meisten zwischen B- und C-Block. Um das zu ändern hat sich die Arbeitsgruppe Generationen gemeinsam mit der Hausverwaltung drei neue Plätze ausgesucht, auf denen neue Bänke errichtet werden.

Platzerl 1: Das “Abhol-Bankerl”

Die Bank bei der C-Block Garagenausfahrt ist bei vielen sehr beliebt und eignet sich perfekt als Abholplatz. Unser größter Wunsch war es also so eine Bank auch für die A-Block Garagenausfahrt zu haben. Hier kann man auf eine Abholung von Partner, Eltern, Freunden, Taxi,… warten, und sich gemütlich auf dieser Bank niederlassen. Gerade für die ältere Generation, die teilweise schon den Rollator nutzt, ist ein stufenloser Zugang zur Bank und zum abholenden Auto wichtig. Bei so einem schönen Bankerl kann das Auto ruhig noch auf sich warten lassen.

Platzerl 2: Das “Ausruh-Bankerl”

Gerade wurde man noch beim “Abhol-Bankerl” wieder abgesetzt geht es schon zurück nach Hause. Um sich noch ein bisserl Bewegung zu gönnen, gehen wir brav die Stiegen rauf. Doch oben angelangt geht einem schon die Puste aus. Glücklicherweise steht einem sofort das “Ausruh-Bankerl” zur Verfügung, gerade zur richtigen Zeit! Nach einer kleinen Pause kann man sich dann überlegen doch noch einen Abstecher in den Kaufpark zu machen..

Platzerl 3: Das „Erhol-dich-vom-Alltag-und-tanke-neue-Energie“-Bankerl.

Ein wunderschönes, naturverbundenes Plätzchen ist für unser „Erhol-dich-vom-Alltag-und-tanke-neue-Energie“-Bankerl reserviert. Gerade für eine kurze Rast bei schönen Spaziergängen eignet sich diese Bank als Platz zum Plaudern oder um die Sonne im Schatten zu genießen, sowie als “Energie-Pauserl” wenn man am Weg zur Hundezone mit seinem geliebten Vierbeiner ist.

Wenn dir das perfekte Platzerl für eine Bank kaum noch aus dem Kopf geht, wenn deine Füße immer bei der gleichen Stelle schlapp machen, wenn dir noch viele weitere Bänke fehlen, dann melde dich bei uns! Am besten mach ein Foto von dem Platzerl und schreib uns eine Mail: oder setze dich direkt mit Vanessa und Monika auf Instagram @mieterbeirat.alterlaa in Kontakt!

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Sicherheitsführung am 24. September

für Wohnpark-Bewohner:innen

Geplante Themen:
Brandschutz (Brandmelder), Versorgung bei Stromstörungen, Defibrillatoren Standorte, Tüerschließsystem, Fluchtstiegen, Notruf, …
Besucht werden: Die Bäder, die Garage, die zentrale Leitstelle und der Kaufpark

Beginn: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Kaufpark vor der Bühne

Anmeldungen über unser Kontaktformular, oder in der Kaufpark-Info (Persönlich oder unter: 01 667 54 80)

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Anmeldung zur Hauptversammlung 2022

Die Mieter*innen des Wohnparks sind bekanntlich auch Aktionär*innen der AEAG und können daher an der 47. ordentliche Hauptversammlung teilnehmen.
Sie findet am 31. August um 18:30 Uhr in der Tennishalle beim C-Block statt.

Aufsichtsrat und Vorstand werden gemäß den Rechtsvorschriften berichten.
Haben Sie Fragen an die GESIBA/AEAG?
Diese können Sie im Rahmen der Hauptversammlung an die Direktoren richten. Nutzen Sie diese Möglichkeit um direkt Antworten zu erhalten.

Notwendig dazu ist der rechtzeitige Bezug einer Eintrittskarte über die Kaufpark-Info bis spätestens Montag, 29. August, 18.00 Uhr.

Bei der Anmeldung erhält man auf Wunsch den Geschäftsbericht und die Tagesordnung. Die Eintrittskarte wird einen Tag vor der Hauptversammlung in den jeweiligen Postkasten geworfen.

Einlass für die Hauptversammlung ist am Mittwoch ab 18:00 Uhr in der Tennishalle beim C-Block.

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Ein Heisl für alle!

Am Robinsonspielplatz (Spielplatz zwischen A- und B-Block) gab es bis vor kurzem keine Toilette. Große und kleine Menschen sind daher meist in die Büsche gegangen, genau da wo auch begeistert fangen und verstecken gespielt wird. In den letzten Monaten haben sich viele Mieter:innen mit dieser Problematik an den Mieterbeirat gewandt und sich eine Toilette an Ort und Stelle gewünscht. Seit Mitte Juni ist es so weit: Das öKlo – eine Trockentoilette – ist bei uns am Robinsonspielplatz eingezogen.

Was ist ein öKlo?

öKlos sind Trockentoiletten, was bedeutet sie funktionieren ohne Wasser. Außerdem benötigt man weder Strom noch Chemikalien und sie sind völlig autark. Der Kamineffekt sorgt bei dieser nachhaltigen Lösung für ausreichend Belüftung. Stuhl und Urin werden in 2×60 L Fässern gesammelt und durch ein integriertes Sieb getrennt. Sägespäne, die nach der Benutzung aufgestreut werden, sorgen für angenehme Gerüche.

Wie benutzt man das öKlo?

Wie man das öKlo verwendet, beschreibt am besten das Bild, das auch im Klo selbst nachzulesen ist:

Wie funktioniert ein öKlo? – Antworten findet man auch auf https://oeklo.at/produkt/oeklo-klassik

Aber das Allerwichtigste ist: Haltet es sauber, hinterlasst es so wie ihr es auch vorfinden wollt (oder noch schöner) und bitte gebt alle gut auf das öKlo acht, damit es uns noch lange erhalten bleibt.

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Entrümpelung der C-Block Radräume

Wie bereits von der Hausverwaltung informiert wurde, findet eine Entrümpelung der Gemeinschaftsräume im C-Block statt. Dazu werden alle Mieter:innen, welche Räder bzw. Kinderwägen in den besagten Räumen abgestellt haben gebeten, Ihre Gegenstände kurzzeitig anderweitig unterzustellen. Sollte das nicht möglich sein, so muss das Eigentum beschriftet werden mit Name und Adresse und/oder roter Klebemarkierung und im Zeitraum der Entrümpelung unversperrt bleiben.

Mit der Entrümpelung findet auch eine Grundreinigung der Räumlichkeiten statt, aus diesem Grund müssen die Räder unversperrt sein um alles aus- und wieder einräumen zu können.

Sollten die Räder versperrt bleiben, ist das Ausräumen und reinigen leider nicht möglich, deshalb appellieren wir hier an die Zusammenarbeit, damit die Entrümpelung stattfinden kann.

Alle Gegenstände, welche nicht beschriftet wurden durch Name und Adresse und oder roter Klebemarkierung, werden im Zuge der Entrümpelung ausgeräumt und eingelagert.

Die Entrümpelung selbst findet statt von: Montag, 8. bis Freitag, 12. August.

Wir sagen jetzt schon Danke für die Zusammenarbeit und freuen uns auf saubere schöne Räumlichkeiten nach der Entrümpelung!

Gerne nehmen wir auch noch Radspenden entgegen!

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Gastbeitrag: Ja, es ist wieder Fuchsbaby-Zeit

Silvia Groniewicz ist Wohnparkbewohnerin und begeisterte Fotografin. Während der Corona-Pandemie hat sie vermehrt Füchse fotografiert und zu dem Thema recherchiert.

Derzeit sind sie wirklich zuhauf im Wohnpark unterwegs und man begegnet ihnen abends und nachts doch recht häufig. Das bedeutet aber nicht, dass sie verloren gegangen sind oder Hilfe benötigen.
Wenn sie das erste Mal den Bau verlassen sind sie wirklich noch winzig, blauäugig (in beiden Sinnen des Wortes), tolpatschig, schaßaugat und vor allem neugierig und naiv.

Gerade in den ersten zwei Wochen außerhalb des Baus kommen sie deswegen immer wieder in Gefahr bis sie die Umgebung etwas besser kennen lernen. Wenn ihr ein Fuchsbaby seht, bleibt stehen und beobachtet es. Verjagt es, wenn es wo ist, wo es nicht sein sollte (auf der Straße, in der Garage, am Eingang zu einer Stiege, etc), aber ansonsten, lasst es bitte einfach sein. Füchse sind Katzen nicht unähnlich, meine haben auch gern mitten auf der Straße am Asphalt geschlafen weil der die Hitze gut hält.

Danach sind sie auch noch ein Weilchen übermütige Teenager. Auch kein einfaches Alter. Es ist normal, dass man die Eltern nicht sieht. Diese sind unterwegs Futter suchen und wissen, wie sie sich vor Menschen verstecken können.

KEIN FUTTER geben!
Für Füchse die Menschen mit Futter verbinden endet es oft schlecht. Sie finden derzeit genug Futter. Sowohl Abfälle als auch Insekten und Mäuse.

Füchse sind auch tagsüber häufig in bewohnten Gebieten anzutreffen. Da sie den Menschen nicht als Gefahr sehen, ist es kein “abnormales” Verhalten, wenn sie nicht direkt fliehen.
Bitte nicht versuchen sie einzufangen.
Wenn ihr sie beobachtet und es ihnen wirklich schlecht geht (sprich sie stehen nicht auf, sind verletzt, kein Fell und zerkratzt, etc), dann ruft die Wildtierhotline der Stadt Wien. Die kommen aber nur, wenn das Tier wirklich schon so krank ist, dass es sich nicht mehr bewegen kann. Die Hilfe sieht dann so aus, dass das Tier in der Regel eingeschläfert wird.

Also bitte erfreut euch an unseren Mitbewohnern. Lasst die jungen Füchse die Gegend erkunden und nehmt Rücksicht auf ihre Unbedarftheit und Naivität.

Eine Ergänzung von Brigitte Sack (Wohnpark-TV):
Kürzlich wurden unsere Füchse leider sogar mit ganzen Hühnern gefüttert. Sie haben sich damit auf den Spielplatz des Kindergartens zurückgezogen. Dort wurden die Hühner von den Füchsen zerfleischt und teilweise gefressen. Die Reste blieben dann dort liegen wo sonst die Kinder spielen. Herumliegendes Futter für Füchse und Co. lockt außerdem Ratten an!

© Eva Hütter

© Silvia Groniewicz
© Silvia Groniewicz
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Schafft der Wohnpark die Energiewende?

Arbeitsgruppe Energie/Wärme

Die Ereignisse der letzten Wochen haben uns zum wiederholten Male schmerzlich darauf hingewiesen, dass der Wohnpark und Kaufpark, samt seinen Satelliten wie Kirche, Ärztezentren, Sporthallen, Kirche, Kindergärten und Hausverwaltung für Heizung und Warmwasserbereitung zu 100% auf Gas angewiesen ist. Der Verbrauch ist gewaltig, nicht zuletzt der Bauweise der späten 1960 / Anfang 1970-er Jahre geschuldet, zu Zeiten, in denen Energieverbrauch kein bestimmendes Thema im Wohnbau war, es war damals „Stand der Technik“.

In den letzten Jahrzehnten wurde die Wärmeproduktion an eine Wärmelieferungsfirma ausgelagert, deren Aufgabe es war, die Wärmebereitstellung für die Wohnparkbewohner sicherzustellen, und das zu einem möglichst günstigen Preis, gebunden an den Gaspreis. Außer beim Ersatz von einzelnen Komponenten wie Heizkessel oder Umwälzpumpen wurden keine Maßnahmen gesetzt, die den Energieverbrauch als solches reduziert hätten.

Aus Sicht des Mieterbeirats wäre eine mehrstufige Herangehensweise an die Problematik zielführend:

  1. Erfassung der Verbraucher–Energieströme

Jeder Verbraucherkreis ist zu erfassen, mit seiner Jahresenergiemenge als auch der entsprechenden Spitzenleistung, d.h. welche Leistung ist im schlimmsten Fall bereit zu stellen. Für die Warmwasserbereitung heißt das überdies: Was ist der Tages- / Wochen- und Monatsbedarf.

  • Analyse der Energieströme, soll heißen, wir müssen wissen, an welchen Stellen verlässt die Wärme den Wohnpark wieder? Das ist in Hauptsache die Fassade, aber auch die Abluft aus den Wohnungen und Innenraum – Lüftungsanlagen, sowie das Abwasser aus Duschen, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Schwimmbäder usw.

Hier gleich der Gedanke: Kann man hier den Wärmeabfluss durch geeignete Maßnahmen reduzieren? Wieviel von der „abfließenden Wärme“ kann ich durch Kreislaufprozesse der Wärmeproduktion wieder zuführen? Wärme, die rückgewonnen werden kann, braucht nicht produziert werden!

Erst dann folgt der entscheidende Schritt:

  • Die Suche nach alternativen Energie-/Wärmequellen, die für eine nachhaltige Wärmeerzeugung herangezogen werden können. Das kann sein:
  • Wärme aus den Wärmerückgewinnungsprozessen
  • Überschusswärme (in der warmen Jahreszeit), die aus dem Wohnpark und Kaufpark anfällt. Was spricht z.B. dagegen, aus dem Heizungsnetz im Sommer Wärme zu entnehmen und der Warmwasserbereitung zuzuführen? Oder die Lüftungsanlagen im Kaufpark endlich zu kühlen und die dabei anfallende Wärme für die Warmwasserbereitung zu verwenden?
  • In der warmen Jahreszeit steht unendlich viel warme Außenluft zur Verfügung, die, richtig genutzt, der Wärmeproduktion zugeführt werden kann.
  • Bei näherer Betrachtung könnte sogar den „Satelliten“ über das bestehende Heizungsnetz Kühlung angeboten werden und damit auch Wärme gewonnen werden.
  • Fotovoltaik zur Gewinnung von umweltfreundlichem Strom
  • Thermische Solarkollektoren, die bei günstiger Sonneneinstrahlung ca. 800W/m² Wärme abgeben.
  • Die beiden Kollektortypen gibt es sogar in einer kombinierten Form, den sogenannten PVT-Kollektoren, die sowohl Strom als auch Wärme produzieren.
  • Erdwärme in Form von Flächenkollektoren oder Tiefensonden
  • Je mehr Elektromobilität im Wohnpark verwirklicht wird, desto mehr Wärme gelangt durch die Ladeverluste in die Garage
  • Andere, hier noch nicht genannten alternativen Wärmequellen

Zum Schluss, und wir meinen wirklich erst jetzt:

  • Wenn die vorbeschriebenen Maßnahmen nicht ausreichen, kommt dann die Fernwärme ins Spiel. Diese kann dazu genützt werden, die nachhaltige Wärmeproduktion zu unterstützen, aber nicht zu ersetzen.

Unserer Meinung nach ist es nicht zielführend, an einen Wärmeanbieter heranzutreten und ihm Konzepte für die Wärmeversorgung abzuverlangen. Ein Wärmeanbieter hat als primäres Ziel, Wärme zu verkaufen und damit Geld zu verdienen, Energiesparmaßnahmen oder Energieeffizienzmaßnahmen sind nicht deren Geschäftsmodell.

Die Kostenfrage einer derartigen Umstellung stellt sich nur in zweiter Hinsicht. Die Zeit der billigen Energie ist ein für alle Mal vorbei. Alles das, was jetzt aus nachhaltigen Quellen gewonnen wird, reduziert die Kosten der Zukunft.

Soweit die Gedanken der Arbeitsgruppe Wärme/Energie des Mieterbeirats zum Thema „Raus aus Gas“. Was jeder Einzelne Mieter in seinem eigenen Bereich für Möglichkeiten hat, Energie / Wärme einzusparen, folgt in Kürze, ebenso der Themenbereich Elektromobilität.

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Änderungen im Mieterbeirat

Während des vergangenen Monats sind zwei Mieterbeiräte sowohl aus unserem Mieterbeirat als auch aus dem AEAG-Aufsichtsrat zurückgetreten,
Helmut Holzinger und Albert Leidinger.  

Entsprechend des Wahlergebnisses der letzten MBR Wahl sind Tina Breitenstein und Vanessa Sack nachgerückt und haben damit das Stimmrecht im MBR der ausgeschiedenen Mitglieder übernommen.

Für den Aufsichtsrat wurden zwei neue Mieterbeiräte gewählt, Walter Bauchinger und Julius Ehrlich.
Dieser Wahlvorschlag wird vom MBR der AEAG zur Vorbereitung für die nächste Hauptversammlung unterbreitet.

Zusätzlich wird der vom KAE entsandte Franz Schuller nicht mehr an den MBR Sitzungen teilnehmen, statt ihm wird Renate Sagmeister vom KAE als neues Mitglied in den Mieterbeirat entsandt.

Wir danken den ausgeschiedenen Mieterbeiratsmitgliedern für Ihr Engagement und wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft!      

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