Faktencheck Badekleidung


Badekleidung erkennt man nicht daran, wie viel Haut sie zeigt. Badebekleidung kann knapp sein, sportlich sein oder auch viel Körper bedecken, zum Beispiel als Badehose, Bikini, Badeanzug, Badeshirt, UV-Schutzkleidung oder Schwimmanzug (Ganzkörper-Badebekleidung).

UV-Schutzbadekleidung ist übrigens ganz normale Badekleidung mit zusätzlichem Sonnenschutz. UV-Shirts, Badeshirts oder Schwimmanzüge werden gerade bei starker Sonne auch aus medizinischer Sicht empfohlen, weil Kleidung ein wichtiger Schutz vor UV-Strahlung ist. Dermatologische Stellen empfehlen, beim Sonnenschutz auch auf schützende Kleidung zu achten.

Und weil es beim Faktencheck natürlich ganz genau sein muss: Nicht alles, was Stoff hat, ist automatisch Badekleidung. Ein Pareo ist am Beckenrand, auf der Liege oder am Weg zum Platz natürlich praktisch, beim Ins-Wasser-Gehen bleibt er aber draußen. Kuhkostüm, Skihose mit Hosenträgern, Königskostüm, Helm oder Tütü sind zwar modisch sicher ein Statement, aber fürs Schwimmen eher ungeeignet. Nicht wegen der Optik, sondern weil sie nicht fürs Wasser gemacht sind.

Kurz gesagt:
Aufregung ist keine Kleiderordnung.
Badekleidung gibt es in vielen Formen.
Pareo bitte vor dem Schwimmen ablegen.
Und nein: Das Kuhkostüm bleibt bitte draußen.

Gastbeitrag von alteraa.wien