Eine neue Arbeitsgruppe des Mieterbeirats kümmert sich um Rollstuhl, Rollator & Co.
Manchmal geht es ganz schnell: ein gebrochener Knöchel, plötzlich starke Schmerzen, Schwindel oder ein Bandscheibenvorfall und auf einmal braucht man von heute auf morgen eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl.
Genau für solche Situationen gibt es beim Mieterbeirat mittlerweile einen kleinen „Fuhrpark“: einen Elektro Rollstuhl, einen mechanischen Rollstuhl, Rollatoren und Krücken. Die Geräte sollen vor allem kurzfristig helfen, bis man sich auf die neue Situation eingestellt und eine dauerhafte Lösung organisiert hat.
Um die Betreuung kümmert sich eine neue Arbeitsgruppe aus dem Mieterbeirat.
Unterstützt werden sie von zwei Jugendlichen aus dem Wohnpark, die bei der Ausgabe, Rücknahme und beim Transport der Geräte mithelfen. Dafür möchten wir den beiden ganz besonders danken. Es ist schön zu sehen, wenn Jung und Alt bei einem Projekt gemeinsam anpacken und ganz selbstverständlich füreinander da sind.
Natürlich gehört der Verleih von Rollstühlen und Gehhilfen nicht unbedingt zu den klassischen Aufgaben eines Mieterbeirats. Entstanden ist das Projekt trotzdem aus einer ganz einfachen Beobachtung: Es gibt immer wieder Situationen, in denen Hilfe nicht irgendwann, sondern sofort gebraucht wird.
Dass diese Hilfe tatsächlich viel bewirken kann, zeigen uns die Rückmeldungen der Bewohner.
Nach einem Beinbruch schrieb uns jemand:
„So bin ich die nächsten sechs Wochen nicht an die Wohnung gefesselt, kann hinausgehen, frische Luft genießen und bleibe mobil.“
Nach einem akuten Bandscheibenvorfall hieß es:
„Diese Möglichkeit hat uns in einer sehr schwierigen Situation enorm geholfen.“
Ein kurzfristig zur Verfügung gestellter Rollator wurde sogar als „ein Segen“ bezeichnet.
Und eine andere Rückmeldung brachte es besonders schön auf den Punkt:
„Das war eine der besten Ideen.“
Ein herzliches Dankeschön gilt auch der AEAG, die dem Mieterbeirat den mechanischen Rollstuhl für solche Notfälle zur Verfügung gestellt hat.
Wir hoffen natürlich trotzdem, dass möglichst wenige Bewohner:innen unsere Geräte brauchen. Aber wenn doch einmal etwas passiert, ist es gut zu wissen: Im Wohnpark gibt es schnelle Hilfe und Menschen, die sie möglich machen.
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